Wenn Naturwissenschaftlerinnen schwanger werden, dann müssen sie oft aufhören zu arbeiten - denn die Arbeit im Labor gilt als zu gefährlich für Mutter und Kind.

Allerdings ist eine Pause schwierig für eine naturwissenschaftliche Karriere, weil viel Konkurrenz herrscht und erwartet wird, dass Forschende möglichst häufig Arbeiten veröffentlichen. Damit schwangere Forscherinnen weiterarbeiten können, richten manche Einrichtungen in einigen Ländern extra Schwangerenlabore ein. Darüber berichtet die Zeitung Der Standard.

Diese Schwangerenlabore sind so aufgebaut und organisiert, dass weder Schwangere noch ihre ungeborenen Kinder einer Gefahr ausgesetzt werden. Zum Beispiel werden keine schädigenden Chemikalien genutzt. Außerdem müssen die schwangeren Forscherinnen nicht so lange im Labor stehen wie sonst. Und gefährliche Arbeitsschritte werden von anderen übernommen. Offizielle Zahlen zur Verbreitung solcher Schwangerenlabore gibt es laut dem Bericht bisher nicht. Es sind aber wohl noch nicht so viele.