Warum haben sie das geschafft - und wie könnte man mit diesem Wissen neue Krebs-Therapien entwickeln?
Genau das will ein französisches Startup erforschen, zusammen mit 50 Krebszentren weltweit, darunter ist auch die Berliner Charité. Dafür hat das Startup nach eigenen Angaben gerade 15 Millionen Euro an Forschungs-Investitionen eingesammelt. In dem Forschungs-Projekt soll es um drei besonders aggressive Krebsformen gehen, bei denen es aktuell kaum Fortschritte bei der Behandlung gibt. Es sind der häufigste bösartige Hirntumor (Glioblastom), Bauchspeicheldrüsenkrebs (Adenokarzinom) und ein schnellwachsender Lungenkrebs (kleinzelliges Lungenkarzinom).
Das Startup hat bisher 1.300 Patientinnen und Patienten ausgemacht, die nach drei bis fünf Jahren mit dem Krebs noch am Leben sind. Jetzt sollen ihre Krankenakten analysiert werden und die Menschen zu Dingen wie Lebenswandel, Ernährung oder Schlaf befragt werden. Die Hoffnung ist, dabei Merkmale zu finden, die das Überleben erklären können - und Ideen für neue Krebs-Medikamente oder -Therapien liefern. Ein wichtiger Aspekt ist, dabei nicht nur auf Patienten in Nordamerika und Westeuropa zu schauen, wie in den meisten Studien bisher - sondern weltweit.
