Jetzt berichtet ein Forschungsteam im Medizin-Fachjournal Jama, wie es dem Mann heute geht. Der Mittvierziger hatte das Auge und einen Teil des Gesichts transplantiert bekommen, nachdem er einen schweren Arbeitsunfall mit Hochspannungs-Strom hatte. Er sagt, dass er sich von der OP gut erholt hat und fast wieder normal leben kann. Die Leute starrten ihn nicht mehr so an, wie noch vor der Gesichtstransplantation. Und das transplantierte Auge hat sich auch gut gehalten, es gab keine Abstoßungs-Probleme. Sehen kann der Mann mit dem neuen Auge nicht, auch wenn Untersuchungen gezeigt haben, dass die Sehzellen ihre Funktionsfähigkeit nicht ganz verloren haben. Das gibt ihm und den Forschenden Hoffnung, dass es in Zukunft vielleicht klappt, Menschen durch eine Augentransplantation wieder sehen zu lassen.
Bisher üblich waren bei Augen nur Hornhaut-Transplantationen. Die können bei manchen Krankheiten auch einen Sehverlust wettmachen, aber sie können nicht Blindheit an sich heilen.
Hinweis: Das Foto zur Meldung ist ein Symbolbild.