Vielleicht sollten wir nicht so viele Selfies machen, sondern lieber "Posies", also für Fotos posieren, die wir nicht selbst machen, sondern machen lassen.

Das empfiehlt ein Psychologie-Team der Unis Washington State und Southern Mississippi. Es hat Bilder von 30 Studierenden zusammengetragen: Das waren entweder Selfies oder Fotos, auf denen die Studenten posierten. Diese Bilder haben die Forschenden dann mehr als 100 anderen Studierenden vorgelegt und die sollten bewerten, wie sie die abgebildeten Personen einschätzen. Ergebnis: Diejenigen, die Selfies von sich machten, wurden negativer eingeschätzt, die mit den Posies positiver. Wer von anderen fotografiert wurde, wurde selbstbewusster, erfolgreicher, abenteuerlustiger, kontaktfreudiger und freundlicher wahrgenommen. Bei den Selfie-Machern war es das Gegenteil.

Die Forschenden erklären sich das so: Bilder, auf denen wir von jemand anderem fotografiert wurden, wirken möglicherweise natürlicher.