In Frankreich darf ein Bier mit Zitronengeschmack und Ingwer nicht mehr "John Lemon" heißen.
Yoko Ono, die Witwe von John Lennon - dem verstorbenen Sänger der Beatles - hatte seinen Namen markenrechtlich schützen lassen und will der bretonischen Brauerei verbieten, das Bier zu verkaufen. Das hat das Bier allerdings zu einem Verkaufsschlager gemacht. Laut dem Chef der Brauerei in Westfrankreich wurden innerhalb weniger Tage tausende Flaschen davon verkauft.
Ende März hatte eine Anwaltskanzlei im Auftrag von Yoko Ono der Brauerei mit hohen Geldstrafen gedroht, falls sie ihr "John Lemon"-Bier weiter vertreibt. Es gab dann aber die Einigung, dass 5.000 schon produzierte Flaschen noch verkauft werden dürfen. Als das bekannt wurde, gab es einen Run auf das Bier. Jetzt braucht es einen neuen Namen. Die Brauerei sagt, dass es wieder ein Wortspiel werden könnte.
Sie bietet auch ein Dunkelbier mit dem Namen "Mireille Mafieux" an, als Anspielung auf die Sängerin Mireille Mathieu. Die hat sich bisher noch nicht beschwert.
