Das soll verhindern, dass Delfine in Fischernetze geraten und sterben. Etwa 300 französische Boote sind von dem Verbot betroffen. Die Maßnahme erfolgt jetzt das dritte Jahr in Folge. Das Umweltministerium sagt, dass die Zahl der getöteten Delfine so um 60 Prozent gesenkt werden konnte.
Trotz der Maßnahme kamen letztes Jahr an französischen Küsten schätzungsweise rund 1.900 Delfine durch die Fischerei ums Leben. Sie geraten oft als Beifang in die Netze und sterben, weil sie nicht mehr zum Luftholen an die Wasseroberfläche kommen können. Das passiert vor allem in den Wintermonaten: Dann ernähren sie sich von den Fischarten, die auch für die Fischer interessant sind.
Die Fischer verdienen durch die Zwangspause weniger Geld, nur 80 Prozent der Verluste werden durch den Staat entschädigt. Deshalb werden gleichzeitig auch technische Maßnahmen ausprobiert, um die Tiere abzuschrecken.
