Die Behörde sagt, dass der Billig-Onlinehändler nicht ausreichend für Verbraucherschutz sorgt. Konkret wirft sie dem Unternehmen vor, dass auf seinen Verkaufsbestätigungen wichtige Infos fehlen - Preis, Datum, Lieferzeitraum, Garantie oder Widerrufsrecht. Und auch zu den Umweltstandards der Produkte gebe es zu wenig Infos. Das asiatische Unternehmen soll deshalb 22 Millionen Euro Strafe zahlen. Ein Sprecher nennt die Strafe allerdings unverhältnismäßig und diskriminierend und hat angekündigt, sie anzufechten.
Shein steht in Frankreich seit einiger Zeit unter Druck. Das Unternehmen musste dort letztes Jahr schon 40 Millionen Euro Strafe wegen Verbrauchertäuschung zahlen. Anfang des Jahres hatte der Handelsminister wörtlich ein "Jahr des Widerstandes" gegen Shein und andere Billig-Online-Händler ausgerufen.
