Es könnte die bisher älteste bekannte 3D-Karte weltweit sein.

Ein Archäologie-Team hat in einer Felsgrotte bei Paris spannende Überreste aus der Altsteinzeit entdeckt. Nach seiner Vermutung ist es ein rund 13.000 Jahre altes Miniatur-Modell der umgebenden Landschaft. In den Sandsteinboden des alten Felsunterstands sind offenbar Flüsse, Hügel und Täler der Region geritzt und geschlagen worden. Die Forschenden haben die steinzeitliche 3D-Karte mit heutigen topographischen Karten verglichen und Übereinstimmungen gefunden.

Ihre Untersuchungen im "Oxford Journal of Archaeology" zeigen auch, dass die Kartenmacher den Sandstein so bearbeiteten, dass Regenwasser durch die Einkerbungen floss. Laut einem der Forscher ist das ein bisher unbekannter Nachweis für die handwerklichen und geistigen Fähigkeiten der Menschen in der Altsteinzeit.

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