Ein Wissenschaftsteam hat sich konkret angeschaut, wie Künstliche Intelligenz beim Thema Frauengesundheit abschneidet. Dazu hat das Team mehr als 300 frauenspezifische, medizinische Fragen entwickelt und die KI-Antworten kontrolliert. Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Fragen war nicht richtig beantwortet.
Das Schwierige ist, dass Frauen oft andere Symptome zeigen als Männer und auf Medikamente anders ansprechen. Lange Zeit wurden diese Geschlechtsunterschiede übersehen - mittlerweile sind sie stärker in den Fokus gerückt.
Wie zutreffend eine KI antwortet, hängt dem Wissenschaftsteam zufolge sehr davon ab, mit welchem Material es trainiert wurde. Das Team sagt, dass medizinische Einrichtungen deswegen das, was sie online stehen haben, dringend aktualisieren sollten, damit KI-Modelle nicht mit überholtem Material schon bestehende Unterschiede weiter verfestigen. Ein Chat-GPT-Sprecher sagt zu der Studie, dass KI-Modelle sowieso nur dazu da sind, Menschen zu unterstützen, und nicht dafür, medizinischen Rat zu ersetzen.
