Schmuck wird oft aus wertvollen Materialien hergestellt.

In der Bronzezeit konnte man seinen Status wohl gut zeigen, indem man Eisen trug. Bevor Menschen das Eisenschmelzen erfunden hatten, war reines Eisen nämlich sehr selten. Die einzige Quelle waren wohl Meteoriten. Gegenstände aus Meteoriten-Eisen hat man schon in vielen frühen Kulturen entdeckt, zum Beispiel in Grönland und Ägypten.

Ein Team der Pariser Sorbonne und der Uni Athen hat jetzt nachgewiesen, dass auch die Griechen der Bronzezeit Meteoriten-Eisen verwendeten. Das Team hat 90 Museumsstücke aus Eisen untersucht, bei zehn davon kam das Eisen von Meteoriten aus dem All. Fast alles waren Ringe, gefunden in Gräbern hochgestellter Persönlichkeiten, und oft kombiniert mit Silber oder Gold.

Diese Ringe gehören alle zu den älteren Fundstücken. Die etwas jüngeren Gegenstände waren dann schon aus geschmolzenem Eisen von der Erde - mit Beginn des 14. oder 13. Jahrhunderts vor Christus.