Babys erkennen schon als Neugeborene ihre Mutter am Geruch.

Das ist belegt - und der Mama-Geruch kann Babys nicht nur beruhigen, sondern auch gegen Schmerzen helfen. Aber was ist mit dem Papa-Geruch? Das hat ein Team von der israelischen Reichman-Uni untersucht und rausgefunden: Wenn Babys ihre Väter riechen, dann synchronisieren sich ihre Gehirnwellen mit denen der Väter. Die Synchronizität von Gehirnwellen spielt generell bei sozialen Interaktionen eine Rolle und auch bei der frühkindlichen Entwicklung.

Synchrone Hirnwellen und gute Laune

Das Team hat die Gehirnströme von 40 Papas und deren Babys analysiert. In einer Testreihe konnten die Babys auch an Papas T-Shirts riechen, während fremde Männern bei ihnen waren. Die Forschenden berichten, dass selbst da der Papa-Geruch dafür gesorgt hat, dass sich die Gehirnwellen der Babys synchronisierten - mit denen der fremden Männer. Das bestätigt den Forschenden, dass der Papa-Geruch eine wichtige Rolle bei der Synchronisierung hat. Es gab auch noch andere Effekte: Papa-Geruch sorgte bei den Babys auch für bessere Laune und höhere Aufmerksamkeit.

Das Forschungsteam geht davon aus, dass der Papa-Geruch Babys zum Beispiel beim assoziativen Lernen unterstützt.