In dichten Regenwäldern kann man sich besonders gut verstecken. Das gilt auch für vier Chamäleonarten, die jetzt im Norden von Mosambik in Afrika dann doch entdeckt worden sind.
In einer Studie im Fachmagazin Vertebrate Zoology werden die Tiere genauer beschrieben. Nach bisherigem Stand der Forschungen kommen die Chamäleonarten jeweils nur auf einem einzigen Berg vor. Ihre Heimat ist schwer zu erreichen. Dafür mussten die Forschenden zum Teil steile Hänge überwinden und nachts auf die Suche gehen. Mit starken Taschenlampen wurden sie fündig.
Die Hauptautorin der Studie geht davon aus, dass die neu entdeckten Chamäleon als bedroht gelten müssen. Denn die Bergwälder in Mosambik werden für Holzkohle oder die Landwirtschaft abgeholzt. Manche Berge haben demnach schon den Großteil ihrer Waldbedeckung verloren.
