An dieser Fußball-WM sollte zum ersten Mal ein Schiedsrichter aus Somalia teilnehmen dürften. Doch an der Grenze zur USA war Omar Artan abgewiesen worden - obwohl er ein gültiges Visum hatte.

Der Weltverband Fifa bestätigte einen Bericht, wonach Artan aber trotzdem für den geplanten Einsatz bezahlt werden soll. Wie hoch die Prämie des 34-Jährigen ausfällt, steht erst nach dem Turnier fest.

Artan war bei der Ankunft am Flughafen von Miami abgewiesen worden. Das US-Außenministerium begründete das damit, dass der Somalier in Verbindung zu einer Terror-Organisation in seiner Heimat stehe - Artan weist das entschieden zurück. Somalia steht auf der Liste von Ländern, für die US-Präsident Donald Trump ein generelles Einreiseverbot erlassen hat.

Artan ist letztes Jahr zu Afrikas Schiedsrichter des Jahres gewählt worden. Die Europäische Fußball-Union will ihn jetzt das Supercup-Endspiel pfeifen lassen, auch als Zeichen des Protests gegen die Entscheidung der USA.