Wenn ihr zockt kennt ihr das vielleicht: Hat man ein Game durchgespielt, fällt man manchmal in ein Loch und fühlt sich irgendwie leer. So ein bisschen wie, wenn die Lieblingsserie durchgeschaut ist.

Dieses Phänomen wird auch Post-Game Depression genannt. Es ist noch nicht gut untersucht, aber zwei polnische Forschende wollen das ändern. Sie haben in der Fachzeitschrift Current Psychology einen Fragebogen veröffentlicht, der einstufen soll, wie stark die Gefühle sind. Abgefragt werden auch Symptome von klassischen Depressionen.

In einer ersten kleinen Studie kam raus, dass vor allem RPGs, also Rollenspiele, zur Post-Game Depression führen. Wahrscheinlich weil eine Geschichte erzählt wird, die Spielerinnen und Spieler über hunderte Stunden miterleben. Im Anschluss wollten viele das Game nochmal neu starten. Sie hatten weniger Freude an anderen Medien oder auch Probleme ihre Gefühle richtig zu verarbeiten.