Viele Menschen wollen ihre Gärten naturfreundlicher gestalten, tun es aber nicht.

Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschenden des Chester Zoos und der Nottingham Trent University in Großbritannien. Dazu wurden Haushalte in der Region Chesire befragt. Demnach würden knapp 40 Prozent ihre Gärten naturfreundlicher machen, zum Beispiel durch Igelwege oder Häuser, Teiche, Komposthaufen, Holzstapel oder verwilderte Bereiche. Als Gründe, warum sie es dann doch nicht tun, wurden Platzmangel oder auch Bedenken wegen Haustieren im Haushalt genannt. Außerdem waren viele Gartenbesitzer und Besitzerinnen unsicher, wie solche naturnahen Elemente richtig gepflegt werden. Am ehesten waren die Menschen laut Umfrage bereit, Wildblumen auszusäen.

Das Fazit der Forschenden: Bei wichtigen Massnahmen für die biologische Vielfalt - auch in Städten - müssten weiter vorrangig Stadtplanung und Politik verantwortlich sein. Auf Einzelpersonen könne man sich da nicht verlassen, auch wenn Bereitschaft da sei.