Im Fachjournal Science gibt es eine neue Studie, die untersucht, was vor der Geburt auf molekularer Ebene passiert. Es geht dabei um das Co-Enzym NAD+. Das ist wichtig für den Stoffwechsel, die Energieproduktion oder die allgemeine Gesundheit von Zellen.
Die Forschenden haben herausgefunden, dass zum Ende der Schwangerschaft weniger NAD+ in der Plazenta ist. Ab einer bestimmten Schwelle, starten die Wehen. Das könnte damit zusammenhängen, dass der Körper NAD+ braucht, um die Stoffe abzubauen, die Wehen unterdrücken.
Der Beginn einer Geburt ist komplex, auch Hormone und Signalstoffe vom Embryo spielen eine Rolle. Das neue Wissen könnte gegen Frühgeburten helfen. Zusätzliches Vitamin B3 kann der Körper nämlich zu NAD+ umbauen. Das könnte also Frühgeburten verhindern.
