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Welches Geschlecht ein Baby hat, das wird von den meisten Menschen dem Zufall zugeschrieben.

Es gibt aber Faktoren, die diesen Zufall in die eine oder andere Richtung beeinflussen können. Forschende aus den USA haben mehr als sechs Millionen Geburten in den USA und Schweden untersucht. Neben dem Geschlecht der Babys schauten sie auch auf äußere Faktoren: Das Wetter, die soziale Umgebung und die Schadstoffbelastung in der Gegend, in der das Kind zur Welt kam.

Sie sagen: Das Wetter oder die Jahreszeit haben keinen Einfluss auf das Verhältnis von Mädchen zu Jungen. Aber es gibt einen statistischen Zusammenhang zwischen bestimmten Schadstoffen wie Quecksilber, Blei oder Weichmachern in Luft und Wasser und dem Geburtsverhältnis von Jungen und Mädchen. Bei manchen Schadstoffen (Blei) wurden mehr Mädchen geboren, bei anderen (Isophoron) mehr Jungen. Warum es diesen Zusammengang gibt, ist noch nicht klar.

Bei Neugeborenen immer mehr Jungen als Mädchen

Normalerweise gibt es bei den Neugeborenen immer etwas mehr Jungen als Mädchen. Wissenschaftler erklären das so, dass Jungen generell eine etwas höhere Sterblichkeit haben - weshalb sich das Geschlechterverhältnis später wieder ausgleicht.