Denn seine Nervenzellen wandeln unsere Kurzzeit-Erinnerungen in Langzeit-Erinnerungen um und erlauben es uns, räumlich zu denken. Eine Studie im Fachmagazin Nature Communications zeigt, wie sich darin ein für die Erinnerungen wichtiges Netzwerk aus Neuronen entwickelt. Dafür haben die Forschenden die Gehirnströme von Mäusen kurz nach der Geburt, im jugendlichen und später im Erwachsenenalter gemessen. Heraus kam, dass das Netzwerk schon gleich zu Anfang sehr dicht ist und viele zufällige Neuronen-Verbindungen schließt. Mit zunehmendem Alter schließt das Netzwerk nicht mehr so schnell neue Verbindungen und arbeitet präziser.
Die Forschenden vermuten, dass das Hirn erstmal viele Verbindungen quasi als Basis braucht, um visuelle, Hör- und Geruchseindrücke zu speichern. Und dass das Präzisieren danach vorteilhaft ist, um die zunehmend komplexen Informationen besser miteinander zu verknüpfen.
