Darauf hat zumindest das Team hinter einer Übersichtsstudie im Fachjournal "Nature Reviews Neurology" Hinweise gefunden.
Die beiden Neurologen sagen, dass nicht nur der Verlust von Nervenzellen die Ursache von Gedächtnisproblemen bei Alzheimer ist. Sondern auch gestörte Abläufe in den Gehirn-Netzwerken.
Das wäre ein möglicher Ansatzpunkt für Therapien. Denn zerstörte Nervenzellen lassen sich mit dem bisherigen Wissen nicht reparieren. Aber man könnte dem Gehirn quasi Umwege zu seinen gestörten Abläufen zeigen.
Stimulation oder Training
Denkbar wären bestimmte Formen von Hirnstimulation oder von Gedächtnistraining. Zur Hirnstimulation gibt es auch schon erste Studien, die eine Verbesserung der Gedächtnisleistung im frühen Stadium von Alzheimer zeigen.
Das Team der Übersichtsstudie betont aber, dass die Forschung noch ganz am Anfang steht.
