Einige PFAS können auch krank machen. Es wäre daher gut, immer über die Konzentration von PFAS in der Umwelt Bescheid zu wissen.
Ein internationales Forschungsteam schlägt jetzt vor, Greifvögel als eine Art Frühwarnsystem zu nutzen. Es hat dafür schon bestehende Daten in einer Studie zusammengefasst.
Die Logik dahinter: PFAS sammeln sich auch in Gewässern und und dort in Fischen. Die werden wiederum von Greifvögeln wie Adlern und Falken gefressen. In ihnen finden sich deshalb besonders hohe Konzentrationen an PFAS. Ein Monitoring ist den Forschenden zufolge möglich, auch ohne die Tiere zu töten. PFAS-Rückstände finden sich im Blut und in den Federn der Tiere.
Einige PFAS sind wegen ihrer Gesundheitsrisiken schon verboten worden. Es gibt aber dutzende Arten und bei vielen sind die Risiken noch nicht final geklärt. PFAS werden für viele Alltagsgegenstände genutzt, weil sie fett- und wasserabweisend sind.
Sogenannte Ewigkeitschemikalien - kurz PFAS - heißen so, weil sie biologisch kaum abbaubar sind und sich in der Umwelt und im Körper anreichern.
