Wie hilfreich sind Mini-Workouts fürs Gehirn?

Ein Team der Sport-Uni Shanghai hat sich 25 Studien angeschaut, in denen zufällig ausgewählte Menschen in ihrem Alltag immer wieder in bestimmten Abständen kurze Fitnesseinheiten gemacht haben: zwei Stockwerke Treppen steigen, Yoga-Übungen, Hampelmänner.

Der Übersichtsstudie zufolge gibt es den größten Effekt für unser Gehirn, wenn wir einmal die Stunde die Arbeit für einen kurzen Fitnessimpuls unterbrechen und das am besten mehrere Wochen am Stück. Den Forschenden zufolge ist es vermutlich so, dass das Mini-Workout Dopamin und Noradrenalin freisetzt, was die Blutzirkulation steigert. Alles funktioniert dann ein bisschen besser. Langfristig werden die Regionen im Gehirn aktiver, die für das Merken, Fokussieren und Entscheiden zuständig sind. Den Forschenden zufolge ließ sich dieser Effekt besonders gut bei Kindern nachweisen.

Die Studie ist bisher nur ein Preprint und muss noch von Kolleg*innen gegengeprüft werden.