Genauer gesagt macht uns Schlaf mit ausreichend Tiefschlafphasen widerstandsfähiger in Stressituationen. Das weiß man schon, unklar ist bisher aber, was dabei genau im Gehirn passiert. Forschende aus den USA haben die Vorgänge jetzt bei Mäusen untersucht. Dabei wurden Mäuse-Männchen fünf Tage lang immer wieder in Konfliktsituationen mit anderen Mäuse-Männchen gebracht. Die Mäuse reagierten unterschiedlich gestresst auf diese Situationen.
Bei den stress-resistenten Mäusen stellten die Forschenden fest: In ihrem Gehirn wurde beim Tiefschlaf die Aktivität in einer Region unterdrückt, die emotionale Reaktionen einordnet. Bei stressanfälligen Mäusen passierte das seltener. Die Forschenden vermuten, dass diese Tiere nicht so tief schlafen und dass deshalb die Unterdrückung nicht so gut funktioniert.
Die Forschenden schreiben im Journal of Neuroscience, ihre Forschung könnte vielleicht dabei helfen, Stressresilienz auch bei Menschen besser zu verstehen.
