Wer mit seinem Hund durch Chiasso in der Schweiz geht, muss neben Kotbeuteln bald auch Wasser dabei haben.

In der Gemeinde gilt ab August die Regel, dass man nicht nur den Haufen seines Hundes wegmacht, sondern auch das Pipi. Halterinnen und Halter sind dazu verpflichtet, mit Wasser nachzuspülen. Wer sich nicht dran hält und erwischt wird, muss mit einer Geldstrafe von umgerechnet über 100 Euro rechnen.

Laut der Gemeindeverwaltung ist Hundepipi in der historischen Fußgängerzone von Chiasso zum Problem geworden. Kopfsteinpflaster und Laternen müssen extra gereinigt werden, weil der Urin stinkt und Flecken hinterlässt. Die Gemeinde will bald Schilder aufstellen, damit auch Besucherinnen und Besucher von der neuen Regel wissen.

Ähnliche Regeln zum Wegspülen von Hundepipi gibt es zum Beispiel auch in Städten in Spanien oder Italien.