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Sie sind egoistisch, jammern gerne und kratzen die Möbel kaputt - und trotzdem lieben die Deutschen die Katze.

Forscher haben jetzt untersucht, wo die heutige Hauskatze eigentlich herkommt.

Gezähmt, also von der Wildkatze zur Hauskatze gemacht, wurde sie im Nahen Osten. Ein internationales Forscherteam hat Knochen, Zähne und Fell von mehr als 200 toten Katzen ausgewertet, die vor 100 bis 9000 Jahren lebten.

Kathrin Sielker, Deutschlandfunk-Nova-Wissensnachrichten
"Alle untersuchten Exemplare in der Studie gingen auf eine einzige wilde Rasse zurück."

Diese Wildkatzenart kommt aus Vorderasien, also der Region des Nahen Ostens und wurde über Handelsrouten nach Ägypten gebracht, wo sie als Haustier sehr beliebt war. Und weil die Katzen auf Handels- und Kriegsschiffen als Mäusefänger eingesetzt wurden, sind sie auch schnell in anderen Regionen gelandet.

Die erste Züchtung passierte laut den Genanalysen vor etwa 10.000 Jahren durch Bauern. Die haben diejenigen Katzen weitergezüchtet, die Mäuse gejagt und sich gut mit den Menschen verstanden haben. Ums Aussehen ging es laut den Forschern am Anfang noch gar nicht, das kam erst später dazu.

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Heute ist die Katze das beliebteste Haustier bei den Deutschen - oder anders formuliert: zumindest das Haustier, das am meisten in deutschen Wohnungen und Häusern herumstromert.