Gerst sagte im Deutschlandfunk, man könne künftig dauerhaft auf dem Mond präsent sein und ihn besser untersuchen als bisher. Das sei mit Artemis 2 angegangen worden. Gerst betonte die europäische Beteiligung an der Mission. Wenn man wichtige Bauteile beitrage, könne man in Zukunft auch mitfliegen oder beeinflussen, welche Experimente durchgeführt würden.
Heute früh ist die Raumkapsel der Artemis-II-Mission wie geplant im Pazifik vor Kalifornien gelandet. Spezialkräfte der Nasa und des US-Verteidigungsministeriums brachten die Crew per Helikopter zu einem Schiff. Von der Nasa hieß es, alle seien gesund und glücklich.
Die US-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch und der Kanadier Jeremy Hansen waren zehn Tage im All. Bei der Landung war ihre Raumkapsel fast 40.000 Kilometer pro Stunde schnell, sie heizte sich auf etwa 2.800 Grad auf. Die Crew war bei ihrer Mond-Umrundung weiter von der Erde entfernt als je ein Mensch zuvor.
Die US-Weltraumbehörde NASA strebt für 2028 wieder eine Landung auf dem Mond an. Zuletzt waren Astronauten der Apollo-17-Mission 1972 auf dem Mond gelandet.
