Es gab eine Zeit, in der vielleicht nur noch gut 1000 menschliche Vorfahren lebten - und die schafften es dann doch zu überleben und den Grundstein zu legen für die Menschheit heute. Diese Theorie vertritt eine Forschungsgruppe unter anderem aus China und Italien aufgrund einer Genomanalyse.
Mittlerweile leben fast acht Milliarden Menschen auf der Erde und es ist bekannt, dass die alle auf eine viel kleinere Gruppe von Vorfahren zurückgehen. Mit verschiedenen Umweltveränderungen gab es auch immer mal wieder Engpässe.
Wie klein die Population aber mal gewesen sein könnte, das haben die Forschenden nach eigenen Angaben mit Hilfe einer Simulation herausgefunden. Sie nutzten Muster in den genetischen Unterschieden zwischen gut 3000 Menschen heute. Anhand von typischen Mutationsraten kamen sie drauf, dass es vor etwa 900.000 Jahren in der Steinzeit einmal nur noch 1280 Individuen gab.
