Der Sozialverband Deutschland hat dazu eine Umfrage machen lassen. Dabei ging es beispielsweise um die Angst, weniger Geld zur Verfügung zu haben, weniger Infrastruktur in der Umgebung, weniger soziale Teilhabe oder auch mehr Einsamkeit zu erfahren.
Solche Sorgen betreffen jüngere Menschen eher als ältere. Bei den Unter-40-Jährigen gab rund die Hälfte an, große Sorgen vor einem sozialen Abstieg zu haben. Bei der Altersgruppe über 65 Jahre waren es nur 29 Prozent.
Über alle Altersstufen hinweg waren die Sorgen bei knapp 40 Prozent sehr groß oder eher groß. Etwas mehr als 40 Prozent sagte das Gegenteil. Die anderen sind unentschieden. Besonders häufig machten sich Menschen Sorgen vor einem Abstieg, wenn sie mit Kindern zusammenlebten. Um dem zu begegnen, fordert der Verband einen höheren Mindestlohn und Investitionen in Bildung.
An der repräsentativen Befragung nahmen rund 5.000 Bürger ab 16 Jahren teil.
