Diskriminierung macht Menschen krank und belastet ihren Alltag schwer.
Das zeigt eine Studie vom Robert-Koch-Institut. Wer oft diskriminiert wird, hat doppelt so häufig gesundheitliche Probleme. Besonders betroffen sind Menschen mit wenig Geld, Arbeitslose oder Menschen mit Migrationshintergrund, außerdem Trans- oder genderdiverse Personen. Aber auch junge Erwachsene berichteten von Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Alters. Insgesamt sagen mehr als zwei Drittel der Befragten, dass sie Diskriminierung im Alltag schon erlebt haben.
Das RKI hat für die Studie mehr als 26.000 Menschen in Deutschland befragt. Die Forschenden empfehlen regelmäßige Untersuchungen zum Thema Diskriminierung, um zu messen, wie stark das die gesellschaftliche Gesundheit beeinflusst.
