Das zeigt eine Forsa-Umfrage, die die Techniker Krankenkasse in Auftrag gegeben hat. Wenn die Befragten plötzliche Beschwerden außerhalb der Öffnungszeiten ihrer Hausarztpraxen hatten, dann ging fast die Hälfte der Männer in die Notaufnahme, von den Frauen nicht mal ein Drittel. Mehr als jede fünfte Frau beschloss, erstmal abzuwarten, fast doppelt so oft wie die Männer.
Ein Zehntel aller Menschen ging bei Beschwerden in eine Bereitschaftspraxis. Einige Befragte riefen den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an und holten sich dort Rat.
Die 116 117 ist ein wichtiges Element der Reform der Notfallversorgung, die das Bundeskabinett heute (Mittwoch) beschlossen hat. Die Nummer soll künftig den Notruf 112 entlasten. Dort soll man eine erste Einschätzung erhalten und erfahren, ob ein Besuch in der Notaufnahme nötig ist oder es zum Beispiel reicht, wenn sich am nächsten Tag der Hausarzt kümmert
