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Wer zu wenig schläft, der führt auch sonst ein eher ungesundes Leben.

Zu dem Schluss kommen Forscher der Rutgers Universität in New Jersey im Journal of Clinical Sleep Medicine. Sie haben die Daten von mehr als 177.000 Kindern und Jugendlichen in Griechenland ausgewertet. Rund 40 Prozent von ihnen schliefen weniger als für ihr jeweiliges Alter empfohlen. Und dieser Schlafmangel stand in einem statistischen Zusammenhang mit einer ungesunden Ernährung: Die Kinder und Jugendlichen ließen dann eher das Frühstück weg oder aßen zu viele Süßigkeiten oder Fast Food. Wer zu wenig schlief, verbrachte mehr Zeit vor Bildschirmen, war insgesamt nicht so fit und mit einer 20 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit übergewichtig. Damit bestätigt die Untersuchung andere Studien, die auch schon einen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Übergewicht aufgezeigt haben.

Die Forscher fordern, dass schon früh erkannt werden muss, ob junge Menschen zu wenig Schlaf bekommen, um das Problem zu beheben und so langfristige Gesundheitsprobleme zu verhindern.