Die Haare werden dünner oder fallen aus - das kann hormonelle und erbliche Ursachen haben.

Ein zugelassenes Medikament gegen Haarausfall ist Minoxidil. Es fördert die Durchblutung und regt die Haarfollikel dazu an, neue Haare zu bilden. Im Fachmagazin "Advanced Healthcare Materials" schreibt eine Forschungsgruppe, dass Minoxidil aber nicht gut von der Kopfhaut aufgenommen wird, so dass Betroffene es monatelang anwenden müssen, bevor Ergebnisse sichtbar werden.

Medikament zieht schneller ein

Die Forschenden haben bei Versuchen mit Mäusen entdeckt, dass Steviosid dabei hilft, dass das Medikament besser in die Kopfhaut einzieht. Steviosid ist ein natürlicher Bestandteil der Steviapflanze, ein Zuckerbestandteil.

Mit dem Zucker auf dem Pflaster zog das Medikament schneller ein und wirkte besser.