Das soll unter anderem Vorteile bringen, wie mehr Erfolg beim Stillen, eine bessere Bindung zwischen Säugling und Eltern und eine größere Aufmerksamkeit der Väter. Forschende aus den USA sprechen jetzt allerdings von einem "gefährlichen Modetrend". Sie haben etwa 14.000 Unfälle mit Tragesystemen in den letzten Jahren untersucht. Demnach wächst die Zahl der Babys, die deshalb ins Krankenhaus kommen.
Besonders gefährdet sind laut Studie Säuglinge, die früh – im Alter bis zu fünf Monaten – in einem Tuch oder einer ähnlichen Tragehilfe transportiert werden. In den meisten Fällen verletzten sie sich am Kopf, etwa weil die Eltern stürzten. Eine Studienautorin fordert deshalb, Eltern besser über Tragesysteme aufzuklären, etwa um die falsche Größe, ungeeignete Modelle oder Probleme mit der Handhabung zu vermeiden.
Die Studie wird am11. Oktober vorgestellt, nähere Informationen gibt es hier.
( Studien-Link nach Sperrfrist-Ende hier: https://www.eurekalert.org/news-releases/930178 )
