Das legt noch mal eine Studie im Fachmagazin Nature nahe. Die Forschenden haben Daten von Menschen ausgewertet, die an einer großen Langzeitstudie in Großbritannien teilnehmen. Dabei verglichen sie, wie viel die Leute schliefen, mit dem biologischen Alter der Organe.
Wenn die Menschen auf Dauer weniger als sechs oder mehr als acht Stunden schliefen, dann wirkte sich das negativ auf die Systeme in ihrem Körper aus - zum Beispiel Organe oder Hormone. Fast alle waren nach Blutwerten oder MRT-Aufnahmen älter, als sie sein sollten. Die Folge können Krankheiten bis hin zu einem höheren Sterberisiko sein.
Zu wenig Nachtschlaf setzt den Körper unter Stress und bringt den natürlichen Rhythmus durcheinander. Zu viel Schlaf schadet vor allem dem Gehirn und kann neuropsychiatrische Erkrankungen begünstigen, zum Beispiel Altersdepressionen.
