Hier in Deutschland gibt es drei Arten: Den Kleinen und den Großen Leuchtkäfer und den Kurzflügel-Leuchtkäfer. Aber: Der Klimawandel macht ihnen zu schaffen. Der Nabu-Insekten-Experte Ronald Bellstedt hat der Nachrichtenagentur EPD gesagt, dass die Glühwürmchen auf eine feuchte Umgebung angewiesen sind. Und die zu finden, wird schwieriger - naturbelassene Wälder entlang von Flüssen zum Beispiel gibt es immer weniger. Die Käferlarven ernähren sich von Schnecken - und auch die mögen keine trockenen Standorte.
Der Nabu sagt: Am häufigsten sieht man die Käfer noch an Waldrändern und Bergwiesen, in Laubholz oder auf feuchten Wiesen. Der Bund appelliert deswegen, dass nicht alle Freiflächen komplett gemäht werden - auch im eigenen Garten. Und Pestizide und Schneckenfallen sollten so wenig wie möglich genutzt werden, damit die Glühwürmchen weiter Nahrung finden.
