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Wer alles erreicht hat, kann seine Karriere auch beenden.

Genauso macht es Google mit seinem Programm AlphaGo nach dem 3:0-Sieg am Wochenende gegen die amtierende Nummer eins im Brettspiel Go, dem Chinesen Ke Jie. Der hatte versucht, AlphaGo mit ungewöhnlichen Spielzügen aus dem Konzept zu bringen. Zeitweise sah es mit dieser Taktik ganz gut für ihn aus - doch am Ende gewann dann doch die Software.

Die Entwickler haben jetzt angekündigt, dass die Software keine Turniere mehr spielt, sondern sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern soll: Algorithmen entwickeln, um den Energieverbrauch zu senken oder Arzneien gegen Krankheiten zu finden.

Alpha Go hatte letztes Jahr für viel Aufsehen gesorgt, als zum ersten Mal ein Computer dank künstlicher Intelligenz einen Menschen im Brettspiel Go besiegte. Das galt bis dahin als viel zu komplex für Compter, weil es so viele mögliche Spielzüge gibt - viel mehr als beim Schach. AlphaGo hat sich aber darauf konzentriert, die wahrscheinlichsten Spielzüge von Menschen zu lernen und dann lange gegen sich selbst geübt. 50 dieser Partien sollen jetzt nach und nach für die Go-Spielergemeinde veröffentlicht werden - die ersten zehn sind schon online.