Und gesundes Grasland ist wichtig: Es bietet Lebensraum für bestäubende Insekten, bindet Kohlenstoff und liefert Futter für Nutztiere. Aber auch vorm Grasland macht das Artensterben nicht halt.
Forschende aus Japan wollten genauer abschätzen, wie sich das auswirkt. Sie schreiben im Journal of Ecology: Nicht nur die Anzahl der verlorenen Pflanzenarten ist entscheidend. Stärker noch kommt es darauf an, welche Arten in welcher Reihenfolge verloren gehen. Dabei haben vergleichsweise häufig vorkommende Pflanzen laut Studie einen größeren Effekt als seltenere Arten. Verschwinden die häufigen Arten zuerst, leidet die Stabilität des Graslands viel stärker.
Die Forschenden hoffen, dass ihre Erkenntnisse dabei helfen, Artenvielfalt im Grasland besser zu schützen, wenn sie zum Beispiel durch Klimawandel und falsche Landwirtschaft unter Druck gerät.
