Extreme Hitze, Dürre, Waldbrände - dieser Sommer wird laut Greenpeace teuer: Er verursacht volkswirtschaftliche Schäden von mindestens 36 Milliarden Euro.

Bei der Berechnung dieser Zahl hat Greenpeace Schadensschätzungen aus verschiedenen Bereichen kombiniert. Zum Beispiel die Verluste an Lebensjahren oder an Arbeitsproduktivität durch die Hitze, Ernteausfälle und Waldschäden oder Belastungen durch das Niedrigwasser. Die Umweltschutzorganisation sagt, dass die 36 Milliarden Euro die Untergrenze sind, weil sich viele Schäden gar nicht richtig berechnen lassen. Greenpeace meint: Ein Weiter-So könnten wir uns nicht mehr leisten - und fordert die Bundesregierung zum Handeln auf.

Die Regierung trifft sich ab morgen (25.8.26) zu einer Kabinettsklausur in Neuhardenberg in Brandenburg. Die SPD hat einen Vorstoß zu einem nationalen Hitzeaktionsplan gemacht und will eine Grundgesetzänderung für bessere Klimaanpassung. Die Union ist da skeptisch.