Auch dieses Jahr sind in Griechenland wieder Tausende Feuerwehrleute im Einsatz, um Waldbrände zu löschen.

Der Job ist extrem anstrengend und auch lebensgefährlich. In den letzten Wochen sind fünf von ihnen beim Löschen ums Leben gekommen. Dazu kommt noch, dass viele Feuerwehrleute in Griechenland immer nur für einige Monate im Jahr angestellt sind. Im Winter sind sie also arbeitslos. Dagegen gibt es eine größere Protestaktion in Athen.

Griechische Medien berichten, dass viele Feuerwehrleute vors Büro des Premierministers gekommen sind. Sie fordern neue Regeln - damit auch sie die Chance kriegen, den Job das ganze Jahr zu machen. Und dass sie generell mit ihren festangestellten Kollegen gleichgestellt sind.

Laut dem Bericht kritisieren die saisonalen Feuerwehrleute zum Beispiel, dass man eine Festanstellung nur bekommt, wenn man maximal 30 Jahre alt ist. Aus Sicht der Protestteilnehmer werden dadurch jedes Jahr Tausende erfahrene Feuerwehrleute ausgeschlossen.