Griechenland setzt im Kampf gegen Waldbrände jetzt auf Hightech aus dem All. Vier neu entwickelte Satelliten sollen Brände deutlich früher erkennen und so schnellere Einsätze möglich machen.
Das berichtet die Nachrichtenagentur AP.
Die Geräte sind ungefähr so groß wie ein Handkoffer und wurden erst im Mai ins All gebracht. Mit speziellen Sensoren können die Stalliten Feuer schon entdecken, wenn sie noch sehr klein sind – deutlich früher als bisherige Systeme.
Die Daten werden mithilfe von KI ausgewertet und an die Feuerwehr weitergeleitet. So wissen Einsatzkräfte schneller, wo genau ein Brand entsteht und wie stark er ist.
Die Satelliten sind Teil eines größeren EU-Projekts – sie könnten künftig auch bei anderen Krisen helfen, etwa bei Hitzewellen in Städten.
