Auf einer griechischen Insel sollte ein Gastronomie-Betrieb Strafe zahlen, weil sein Fisch zu frisch war.

Dabei ging es um die Frage, ob ein Kassenbeleg zu der Ware - also dem Fisch passte. Steuerprüfer waren in die Taverne auf der Insel Syros gekommen und fanden, dass der Zackenbarsch im Kühlraum sehr frisch aussah und nicht schon sieben Tag alt sein konnte, so wie der vorgezeigte Bon. 500 Euro Strafe wären fällig geworden.

Laut einem Zeitungsbericht (To Proto Thema) erhob der Betrieb Einspruch und bekam Recht. Die griechische Steuerverwaltung entschied, dass die Prüfer nicht ausreichend belegt haben, dass der Fisch später gekauft wurde. Die Strafe wurde aufgehoben. Ob Fisch frisch ist, lässt sich unter anderem an den Augen ablesen.

In Griechenland geht die Steuerbehörde streng gegen Verstöße vor, zum Beispiel um herauszufinden, ob Rechnungen korrekt geschrieben werden, so dass auch Steuern gezahlt werden.

(Foto: Symbolbild)