Großbritannien hat ein Problem mit Messerangriffen.

Straftaten, bei denen Messer im Spiel sind, haben dort in den letzten 15 Jahren stark zugenommen. Allein in Wales und England haben die Behörden innerhalb eines Jahres zuletzt 50.000 Angriffe registriert.

Aktionsplan für 10 Jahre

Die Regierung will die hohen Fallzahlen halbieren. Dafür hat das Innenministerium jetzt einen Aktionsplan für die nächsten zehn Jahre vorgelegt.

Darin steht, dass als erstes die Hotspots von Messerkriminalität identifiziert werden sollen. Die betroffenen Polizeigebiete erhalten dann insgesamt umgerechnet knapp 30 Millionen Euro zusätzlich für mehr Personal und Präsenz. Außerdem sollen die Behörden mehr Videoüberwachung und Gesichterkennung nutzen. Der Plan sieht auch Präventionskampagnen für Jugendclubs und Schulen vor.

Letzte Woche hatte die Polizei in London schon ein nationales Zentrum zur Bekämpfung von Messerkriminalität eingerichtet.