Dazu haben Forschende verschiedene Untersuchungen durchgeführt und ihre Erkenntnisse kombiniert mit Beobachtungen von Hobby-Taucherinnen und -Schnorchlern.
Während die Oktopusse 2025 in Rekordzahlen an der Südwestküste Englands gesichtet wurden, haben sie sich inzwischen offenbar noch weiter ausgebreitet - und zwar die Westküste hoch nach Wales und sogar bis nach Schottland.
Laut Forschenden kommen die Tiere der Art Gewöhnliche Krake zwar schon in britischen Gewässern vor - aber noch nie in so einem Ausmaß: Fischer hätten letztes Jahr ihren Oktopus-Fang um 7.700 Prozent gesteigert.
Problem für Ökosystem
Letzte Woche wurde am größten Umschlagplatz in Devon die Rekordmenge von 100 Tonnen Oktopus an einem Tag verkauft, berichtet der Guardian.
Allerdings bringt die starke Vermehrung der Tiere auch das marine Ökosystem durcheinander. Als Grund für die Oktopus-Verbreitung sehen Forschende einen milden Winter und Frühling, kombiniert mit steigenden Meerestemperatur durch den Klimawandel.
