Helmkasuare - große, kräftige Laufvögel - sind eigentlich im Regenwald von Neuguinea zu Hause und in Queensland, an der nordöstlichen Spitze Australiens. Dort nähern sich einige jetzt aber auch Menschen auf einem Campingplatz an - sehr zur Sorge der dortigen Ranger.

Sie haben beobachtet, wie die flugunfähigen Vögel Leuten sogar Lebensmittel aus der Hand und vom Teller reißen. Das deute darauf hin, dass sie gelernt hätten, Menschen als zuverlässige Nahrungsquelle zu betrachten. Das kann aber verheerende Folgen haben.

Ein Umweltwissenschaftler sagt, dass die Kasuare zwar nicht aggressiv sind, aber in Panik geraten und sich wehren könnten, wenn sie sich bedroht fühlen. Dann können sie mit ihrer langen Kralle am Fuß potenziell tödliche Verletzungen verursachen, vor allem bei Kindern.

Für das ökologische Gleichgewicht ist es wichtig, dass die Vögel im Regenwald bleiben. Dort essen sie Früchte und scheiden die Samen meist im Ganzen wieder aus. So sorgen sie für deren Verbreitung.

Der Helmkasuar ist nach dem Strauß und dem Emu der drittgrößte Vogel der Welt. Sie werden bis zu 1,70 Meter hoch und können bis zu 70 Kilogramm wiegen. Sie haben ein helmartiges Horngewebe auf dem Kopf, einen leuchtend blauen Kopf und Hals sowie lange, dolchartige Krallen.