Gut ein Zehntel der rund 55.000 Einwohnerinnen und Einwohner sind gerade in Norwegen, um ihre Handball-Nationalmannschaft anzufeuern. Die hat gestern Abend in Oslo ihr erstes EM-Spiel überhaupt gewonnen - gegen Montenegro. Am ersten Spieltag gab es ein Unentschieden gegen die Schweiz.
Ein schweizer Onlinemedium hat geschildert, was auf Faröer los ist: Auf den 18 Inseln im Nordatlantik sind Kindergärten und auch das Parlament geschlossen, weil so viele Einwohner ihrem Team hinterherreisen. Um die Fans nach Oslo zu bringen, hatte die nationale Fluggesellschaft der Färoer 18 Sondermaschinen eingesetzt. Einige waren auch per Fähre angereist. Die Färoer liegen zwischen Island und Norwegen.
Profi mit Verbindungen nach Deutschland
Alleine vier Spieler der Mannschaft der Färoer stammen aus einer Großfamilie. Sie sind Brüder und Cousins. Einer von ihnen, Elias A Skipagotu, spielt in der Bundesliga für THW Kiel.
