Neue Zahlen der Internationalen Hochschule zeigen: Die meisten Menschen in Deutschland checken ihr Handy regelmäßig. Bei den Unter-30-Jährigen ist das am stärksten ausgeprägt: Über 90 Prozent dieser Altersgruppe schauen mindestens einmal pro Stunde auf ihr Smartphone. Über die Hälfte schaut morgens nach dem Aufwachen auch direkt nach, was sich über Nacht getan hat.
Und das obwohl viele das gar nicht wollen. Die meisten jungen Menschen nutzen ihr Smartphone nämlich länger als geplant und wären gerne mehr offline. Diesen Widerspruch erklären die Forschenden durch äußeren Erwartungsdruck. Gerade Familienmitglieder erwarten schnell eine Antwort. Dazu kommen die blauen Häkchen als Lesebestätigung. Der Drang ständig erreichbar sein zu müssen. Und Fomo - die Angst, etwas zu verpassen. Diese digitale Dauerbereitschaft kann laut den Forschenden zum Gesundheitsrisiko werden, weil echte Erholung so schwieriger wird.
