Wenn Forschende herausfinden wollen, wie es Haustieren geht, dann sind sie oft auf die Auskunft von Herrchen und Frauchen angewiesen.

Ein Team unter Leitung der Veterinärmedizinischen Universität Wien wollte am Beispiel von Hauskatzen wissen, wie zuverlässig solche Angaben sind.

Rund 400 Menschen aus Deutschland und Österreich haben an der Befragung teilgenommen. Bei der sollten sie zum einen selbst die Lebensqualität ihrer Katzen bewerten. Zum anderen fragten die Forschenden Infos zum Umfeld ab, ob es zum Beispiel Kratz- und Klettermöglichkeiten gibt oder wie die Katzen aussehen. Die Forschenden haben dann analysiert, wie sehr sich die Frauchen- und Herrchen-Angaben decken mit dem, was die Wissenschaft aus den Lebensverhältnissen der Tiere ablesen kann.

Heraus kam: In der Regel schätzen die Befragten ihre Katzen ganz gut ein. Die Folgen von Übergewicht allerdings scheinen sie zu unterschätzen. Dabei wirkt sich Übergewicht gerade bei älteren Tieren negativ auf Gelenke und Mobilität aus.