Laut einer neuen Studie sind Menschen aber nicht automatisch gut darin, Schmerzen bei den Tieren zu erkennen. Ein Team der Uni Utrecht hat dazu Hundehalter und Leute befragt, die selbst keinen Hund hatten.
Dabei wurden offensichtliche Anzeichen für Schmerz wie Bewegungseinschränkungen gut erkannt. Bei subtileren Signalen sah das anders aus, darunter Unruhe in der Nacht oder ständiges Hinterherlaufen wurden eher anderen Ursachen zugeschrieben. Leute mit eigenem Hund waren beim Erkennen von Schmerzsignalen insgesamt auch kaum besser als Leute ohne Hunde. Erfahrung hat dabei aber geholfen.
Den Forschenden zufolge ist es wichtig, Schmerzen bei Hunden früh zu erkennen - weil es den Tieren dann oft schlecht geht und weil sie deshalb aggressiv werden können. Weitere Signale können auch vermehrtes Blinzeln, Gähnen, Kratzen und Lecken sein.
