Wenn man mit jemanden auf einer Wellenlänge ist, ist das ein großartiges Gefühl.

Aber kann man das nachweisen? Neuro-Forschende unter anderem von der New York University haben dafür über Jahre die Gehirnaktivität von Tausenden Personen bei direkten Begegnungen gemessen - an Schulen, in Museen - und auch bei bekannten Musikern. Zum Beispiel, als die Rapper Bad Bunny und Residente zusammen Musik gemacht haben.

Dabei fanden sie raus: Wenn wir miteinander reden oder Musik machen, können unsere Gehirne im exakt selben Rhythmus ticken. Und das lässt sich auch teilweise steuern.

Die biologische Synchronität sorgt dafür, dass wir andere sympathischer finden. Und das vereinfacht soziale Beziehungen und hilft beim Lernen, sagen die Forschenden. Als nächstes wollen sie rausfinden, wie man die Synchronisation von Hirnwellen nutzen kann - zum Beispiel in Therapien gegen Einsamkeit.