Kitzeln funktioniert nur, wenn andere uns kitzeln. Sich selbst zu kitzeln funktioniert nicht.

Bisher ist die Theorie, dass unser Gehirn bei Berührungen unterscheidet, ob die Berührung von uns selbst kommt oder von jemand anderem. Und wenn sie von uns kommt, sind wir ja quasi schon vorbereitet und werden nicht mehr überrascht. Forschende der Berliner Humboldt Uni haben aber eine andere Vermutung. Sie schreiben im Fachmagazin Current Biology, dass es sein könnte, dass im Gehirn der Kitzelreiz ausgestellt wird, wenn wir uns zeitgleich selbst berühren.

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Ihre Versuche haben sie mit Ratten gemacht. Die sind ähnlich kitzelig wie Kinder und haben einerseits Abwehrreaktionen. Andererseits finden sie es gut, gekitzelt zu werden und wollen es immer wieder.

Ann-Kathrin Horn, Deutschlandfunk-Nova-Autorin
"Bei den Ratten haben die Forschenden festgestellt, dass, wenn sie sich selbst berühren, im Hirn kein Kitzelreiz mehr ankommt - auch nicht, wenn man sie zeitgleich von außen kitzelt."

Die Forschenden sagen: Vermutlich entscheidet unser Gehirn beim Kitzeln also gar nicht so bewusst, WER kitzelt. Sondern: Wenn wir uns selbst berühren, gibt es einfach kein Kitzelgefühl.

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