Neuwagen haben einen ganz eigenen Geruch. Viele verbinden damit, dass das Auto wertig ist und auf dem aktuellen Stand der Technik.

Doch wenn's heiß ist, dann kann genau dieser Geruch giftig sein. Eine Studie der Universität Peking zeigt, dass die Ausdünstungen der Kunststoffe im Inneren von Fahrzeugen gesundheitsgefährdend sind, und zwar bei Außentemperaturen ab 26 Grad Celsius. Dabei trat unter anderem krebserregendes Formaldehyd aus, in einer höheren Konzentrationen als der Grenzwert in Deutschland es erlaubt. In China sind die Grenzwerte sogar noch strenger. Formaldehyd steckt in Kunststoffen, also fast überall im Auto, in Polstern, Teppichen und dem Armaturenbrett. Wie viel austritt, hängt von der Sonneneinstrahlung ab.

Wie der SWR berichtet, hat der TÜV bisher noch keine Schadstoffmessungen in PKW gemacht. Vor knapp 20 Jahren gab es schon einmal einen Bericht vom BUND zu Chemikalien in Autos. Fachleute empfehlen, bei einem starken Geruch das Fahrzeug ausgiebig zu lüften.